Archive for November, 2009

Kirchenmusiker Ordnung

Seit längerer Zeit spiele ich in unserem Ort die Kirchenorgel. Um diese Aufgabe ausfüllen zu können müssen die Grundlagen der Kirchenmusiker Ordnung eingehalten werden. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe musste ich, bevor ich überhaupt spielen konnte, nachweisen, dass ich als Orgelsachverständige auch die notwendige Qualifikation zu den Orgelspielen besitze. Zu dieser Qualifikation gehörte in erster Linie, dass ich gut Orgel spielen kann. Durch mein Musikstudium bereitet mir diese Aufgabe keine Probleme, desweiteren war es notwendig den Nachweis zu erbringen, dass ich die liturgische Funktion der Orgel kenne, die Orgelliteratur und deren ganze Bandbreite Bescheid weiß. Gut, die Orgel, die ich spiele, gehört schon den höheren Orgelkreisen an.

Ich bin sozusagen zum Orgelsachverständigen nach der Kirchenmusiker Ordnung berufen worden. Sollte die Kirchengemeinde Zweifel an meinen Fähigkeiten haben, kann sie mich in begründeten Fällen jederzeit abberufen.

Wird der Neubau einer Orgel geplant ist es meine Aufgabe als Orgelsachverständiger Vorschläge für den Orgelbau auszuarbeiten. Diese Vorschläge werden dann dem jeweiligen Ordinariat vorgestellt und gemeinsame Entscheidungen getroffen. Der Vorgang, bis zum endgültigen Neubau einer Orgel, ist ziemlich langwierig und führt vom Ordinariat zum Amt für Kirchenmusik und sogar in ein Tonstudio.

Bei den Orgelspielen, wie auch Bau, geht es meist auch um erhebliche Kosten. Aus diesem Grund auch der überaus hohe Anspruch an den Kirchenmusiker, für den die Kirchenmusiker Ordnung nur Ausdruck dessen ist, was für hohe Aufgabe er wahrnimmt. Die Pflege und das Fachwissen über den Orgelbau dienen letztendlich auch einer längeren Haltbarkeit der Orgel, die, wenn sie aufgrund unsachgemäßer Behandlung defekt ist, immense Kosten für die Kirchengemeinde verursachen kann.

Musik, Motivation und Mahler – Dirigenten aus Recklinghausen

Denke ich an Dirigenten aus Recklinghausen, so fällt mir Kompetenz und Kreativität der Neuen Philharmonie ein. 1996 gegründet, ging diese aus der Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen sowie dem Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen hervor und wurde von 1997 bis 2007 von dem österreichischen Dirigenten Johannes Wildner als Generalmusikdirektor geleitet. Immer habe ich das Wirken dieses Orchesters verfolgt, besonders sagte mir die Vertonung der „Lord of the Rings“- Sinfonie zu. 2007 konnte ich miterleben, wie als eine weitere Bereicherung der Dirigenten in Recklinghausen, Heiko Mathias Förster folgte, der ebenfalls eine profilierte Vorgeschichte als Musikleiter hatte: Es waren sowohl die Brandenburger als auch die Müncher Symphoniker, die er zuvor leitete. Bei letzteren hat er sich als hervorragender Operndirigent hervorgetan und setzt nun den Anspruch für andere Dirigenten in Recklinghausen. Klangkörper in Prag, China, Taiwan, Palermo – auch die Mitarbeit mit José Carreras gehörte zu seinem bisherigen Wirken – er ist als Wagner-Fachmann anerkannt und erfahren. Und auf mich macht er großen Eindruck. Gelassen, ruhig und doch – mit akzentuierter Leidenschaft erlebe ich ihn immer wieder. Vor allem, was zählt, ist die Selbstsicherheit der Professionalität und der Performance, die er an alle, die mit ihm arbeiten, weitergibt. Motivation ist es, die Musik entfaltet – im Namen aller Dirigenten aus Recklinghausen macht Herr Förster auch in diesem Jahr meine Heimatstadt zur Klangmetropole: als nächstes nämlich folgt neben vielem anderen die CD-Einspielung der 1. Sinfonie Gustav Mahlers. Dem fiebere ich entgegen.

Kirchenmusiker Paul Gerhardt

geboren 12. März 1607 in Gräfenhainichen Kurfürstentum Sachsen, † 27. Mai 1676 in Lübben,  war neben Martin “Luther” einer der ganz grossen deutschsprachigen Kirchenlieddichter.

Paul Gerhardt wurde am 4. April 1622 in die Fürstenschule St. Augustin in Grimma aufgenommen und galt als fleissiger Schüler, der seine Prüfung mit Bravour meisterte.

Nach Erfolgreichem Abschluss entschied sich Paul Gerhardt für ein Studium an der lutherischen Universität Wittenberg.
Er war schon im Elternhaus der lutherischen Lehre begegnet, und fand hier auch bedeutende Lehrer der Lutherischen Orthodoxie.
Ebenso wurde Paul Gerhardt an der philosophischen Fakultät aufgenommen, wo er fleissig Vorlesungen über die Dichtkunst des “August Buchner” besuchte, was das Schaffen von Gerhard inspirierte.

Von Geldsorgen geplagt liess sich Paul Gerhardt bei “August Fleischauer”, Wittenberger Stadtkirche als Hauslehrer anstellen.

Die Erfahrungen in Wittenberg wirkten auf ihn so sehr, dass er am 26. April 1642 sein erstes Gelegenheitsgedicht verfasste.
So wurde der bedeutende “Kirchenmusiker” Paul Gerhard “geboren”.

Dann, 1643 zog es Ihn nach Berlin, wo er auch seine Sabina heiratete und Ihr ein Gedicht widmete.

Gerhard verfasste unter Kriegseinflüssen weitere Liedtexte.

30 November 1651 trat er das Amt als Pfarrer in Mittenwald an.

1657–1667 in der “Berliner Nikolaikirche”.

Pflegte aber weiter die Liedkunst als Kirchenmusiker.

1653 war die fünfte Auflage von Crügers Gesangbuch erschienen, darin sich auch 64 neue Lieder von Gerhardt befanden.
Eines davon, “Oh Haupt voll Blut und Wunden”.

Paul Gerhardt, der grosse Kirchenmusiker verstarb im 70. Lebensjahr am 27. Mai 1676 und wurde im Chorraum seiner letzten Arbeitsstätte beigesetzt.

Berühmte Dirigenten

Berühmte Dirigenten gibt es Hunderte auf der Welt, aber ich kenne nicht allzu viele von ihnen. Wenn man mich nach einem berühmtem Dirigenten fragen würde, dann würde ich mit Karajan antworten. Aber es gibt natürlich noch mehr. Aber die Frage ist, was einen Dirigenten berühmt macht. Berühmte Dirigenten werden ja nicht schon so geboren. Es gibt viele Menschen, die in ihrem Studium auch Musik belegt haben und mehrere Instrumente spielen. Aber es ist oft so, dass berühmte Dirigenten nach dem Studium von Musik erst selber Musiker waren und auch nicht immer am gleichem Ort gespielt haben. Man muss sich immer wieder neu gegen Konkurrenten durchsetzen denke ich. Berühmte Dirigenten werden also durch berufliche Weiterentwicklung und vielleicht auch durch eine Entdeckung ernannt und engagiert. Berühmte Dirigenten bleiben natürlich auch meistens nicht ihre gesamte berufliche Laufbahn bei einem Orchester, habe ich gemerkt. Nur wenn sie es einmal richtig geschafft haben können sie sich leisten, bei einem Orchester zu bleiben und nur durch Gastauftritte oder Aufnahmen für eine CD mal dem Orchester fern zu bleiben. Ich denke das heisst für berühmte Dirigenten aber nicht, dass sie beispielsweise ihr Leben dann in Sydney verbringen können, denn auch Orchester gehen ja mal auf Tourneen oder treten in anderen Städten, Ländern oder Kontinenten auf. Und wenn berühmte Dirigenten bei einem Orchester angestellt sind, dann sind sie ja auch verpflichtet überall mit hin zu reisen. Ich denke sonst gibt es ja keinen, der das Orchester dirigiert. Das hat mich natürlich alles nur interessiert, da ich berühmte Dirigenten für ihre Leistungen und ihr absolutes Gehör bewundere.

Ich bin Dirigenten Nak

Seit langen Jahren bin ich ein dirigenten nak, also ein Dirigent bei der Neuapostolischen Kirche. Nach meinem Musikstudium wollte ich neben meinem Beruf im Tuftingstore (Wir verkaufen Teppiche usw.), noch nebenbei ehrenamtlich tätig sein. So ergab es sich, dass ich einen Chor der Neuapostolischen Kirche dirigiere, das heißt, eigentlich von der Kirchenleitung als dirigenten nak berufen wurde.
Seit vielen Jahren werde ich nun beauftragt für verschiedene Events der Neuapostolischen Kirche Orchestermusik oder Chormusik mit dem Ensemble auf die Beine zu stellen. Durch größere Auftritte wurde ich als dirigenten nak bekannt und zu vielen Festgottesdiensten und Feierstunden geladen. In diesen Zusammenhang muss jedoch auch erwähnt werden, dass vorher eine Menge Arbeit zu erledigen war. Es mussten Musikprogramme zusammengestellt, Probetermine organisiert, Chöre geladen und Orchester ausgewählt werden.
Für mich ist es immer wichtig, dass als dirigenten nak die Gewichtung der Musik und ihre Wertschätzung für den Gottesdienst an oberster Stelle liegen. Im Laufe der Zeit habe ich mich zum Fachberater für Musik in anderen Bezirken hochgearbeitet. So bin ich zu meinen ersten Dirigentenkursen gekommen und mittlerweile Schulungsdirigent. Im Kern geht es als dirigenten nak immer darum, das das Dirigieren nicht einfach nur dirigieren ist, sondern einer gewissen Entwicklung unterworfen ist und dann, nach dieser Entwicklungsphase immer wieder in die Praxis umgesetzt wird.
Des Weiteren ist es schwierig als dirigenten nak den einmal gewonnen Qualitätsstandard zu halten oder ständig Qualitätssteigerungen zu erwarten. Hier gibt es für mich eine Diskrepanz zwischen dem was ich will und dem was möglich ist. Ich dirigiere ja keinen Elitechor, sondern meist Hobbymusiker. Es ist auch als professioneller dirigenten nak wichtig den Menschen im Auge zu behalten, ihn zu motivieren Kirchenmusik zu machen.

Auflistung von Dirigenten

Ich dachte schon oft darüber nach, wo ich denn eine Auflistung von Dirigenten finden kann. Es gibt sicher ein paar Bücher, die eine Auflistung von Dirigenten enthalten. Aber der Weg zum Buch-Handel ist weit und ich bin ja ein Einkaufsmuffel. Desswegen dachte ich mir dass ich mich mal im Internet informiere und gab bei einer Suchmachschine Auflistung von Dirigenten ein. Und siehe da, es kam tatsächlich eine Auflistung von Dirigenten, die mich interessiert hatten.
Was mich aber wunderte war, dass in der langen Auflistung von Dirigenten keine Frau zu finden war. Nach etwas längerer Suche fand ich doch noch Simone Young in der Auflistung von Dirigenten. Aber woran liegt es, dass Frauen so selten in diesem Beruf vorkommen? Wollen Sie nicht den Beruf eines Dirigenten ergreifen, oder dürfen sie es nicht? Oder ist es vielleicht sogar so, dass Männer ein besseres Gespür und Gehör für Musik haben? Das was ich dann herausgefunden habe ist ein bisschen seltsam. Die Auflistung von Dirigenten enthält so wenige Frauen, weil das Publikum lieber einen Mann als Dirigent sieht. Wer das Publikum da gefragt hat, oder ob das tatsächlich stimmt weiss ich nicht, aber Karajan oder Furtwängler sind eben Namen, die richtig bekannt sind und wer hat schon was von Marin Alsop, Simone Young, Susanna Mälkki oder Sian Edwards gehört? Nur im Internet fand ich viele Theorien, wesshalb bei einer Auflistung von Dirigenten so wenig Frauen sind. Manche sagen natürlich auch, dass die Männer etwas dagegen haben, aber welcher Mann sieht nicht gerne mal eine Frau? Bei Solistinnen ist es ja auch so, dass sie sich gegen Männer durchsetzen können. Ich werde immer wieder mal eine Auflistung von Dirigenten abrufen und nachsehen, ob sich was getan hat.

Weltberuehmte Dirigenten

Ich dachte schon öfter darüber nach, welche Leute sind eigentlich auf einer Liste für weltberühmte Dirigenten, die grosse Orchester dirigieren. Denn oft kennt man ja den Chor oder das Orchester, aber nicht den Dirigenten. Zu weltberühmten Dirigenten fiel mir erstmal nur Herbert Karajan ein, aber bei der Menge von Orchestern muss es doch noch mehr geben. Ich hab dann einfach mal im Internet gesucht und kam auf eine Seite mit Hunderten von Namen. Weltberühmte Dirigenten sind scheinbar nur bestimmten Leuten bekannt. Die Fans klassischer Musik kennen sicher mehr als ich. Ich fing an zu lesen und in der Liste, auf der weltberühmte Dirigenten stehen, standen auch deren Geburtsjahre dabei. Manche weltberühmte Dirigenten lebten schon nicht mehr, aber es gab auch welche, die 1970 geboren waren. Das heisst, dass sie eigentlich noch relativ jung waren. Einen habe ich mir dann herausgepickt und ein bisschen über ihn nachgeforscht. Und siehe da, es war sogar eine Frau, die in der Liste für weltberühmte Dirigenten aufgeführt war. Ihr Name ist Karen Kamensek und sie ist 1970 geboren. Studiert hat sie an der Indiana University. In den Jahren von 2000 bis 2002 war sie als Kapellmeisterin an der Wiener Volksoper tätig. In den Jahren 2003 bis 2006 war sie Generalmusikdirektorin am Stadttheater (Das Stadttheater hat übrigens eine schöne Beleuchtung, glaube es handelt sich hier um Lampen von Luceplan) in Freiburg. Gastdirigate machte sie dann an verschiedensten deutschen Opern. Ich bin also zu dem Schluss gekommen, dass weltberühmte Dirigenten gar nicht weit weg sind und dass es auch Frauen sein können. Weltberühmte Dirigenten sind nicht immer an derselben Oper tätig und sie machen auch mal Gastauftritte oder machen Aufnahmen für eine Cd oder das Fernsehen.

Dirigenten

Als Musikinteressierter habe ich mich oft schon gefragt, wie berühmte Dirigenten eigentlich zu ihrem Ruhm kommen.
Natürlich kann man sich vorstellen, dass Dirigenten auch viel Geld verdienen können, wenn sie einen bestimmten Grad an Bekanntheit erreicht haben, denke ich. Aber was müssen Dirigenten tun um so weit zu kommen?
Ich denke alle Dirigenten haben damit begonnen, als Kind ein Instrument zu lernen wie ich auch. Aber was hab ich anders gemacht als diese Dirigenten? Ich habe meine Noten gelernt und konnte auf meinem Instrument spielen, so wie die Dirigenten auch. Ab da muss sich dann aber etwas getan haben. Ich denke ohne Musikverein oder ein Orchester kann man kein Dirigent werden. Also sind sicher die meisten Dirigenten schon früh so einem Verein beigetreten. Aber dort fand ich immer nur einen Dirigenten und viele Musiker. Wer sagt einem, du bist jetzt einer von uns Dirigenten. Und was unterscheidet mich als Musiker von einem Dirigenten. Manche sagten mir Dirigenten brauchen das absolute Gehör. Aber haben das wirklich alle Dirigenten? Ich denke oft, es ist doch nicht viel dabei, den Taktstock zu schwingen, wenn ich Dirigenten dabei zusehe. Aber als Musiker weiss ich natürlich auch, dass die meisten Dirigenten einen Förderer hatten. Denn bei Dirigenten ist es noch schwieriger als bei Musikern, eine Anstellung zu finden, ausser man ist richtig gut. Denn ich habe noch in keiner Stellungsanzeige gesehen “Dirigenten gesucht”. Dagegen sucht man immer wieder mal Musiker. Wenn ich als Musiker mich dort bewerbe muss ich vorspielen, aber was müssen Dirigenten tun, um eine Arbeitsstelle zu bekommen?

Wem mißtraut die evangelische Kirche? Sich selbst?

Alles ist in Paragraphen gefaßt, selbst das, was ich unter Menschlichkeit verstehe. Die evangelische kirchenmusiker ordnung westf. legt kommunikatives Verhalten bei ihren beteiligten Mitarbeitern fest. So beginnt es schon mit §1 der Anlage 3 zu § 4 der kirchenmusiker ordnung westf (genauer: der Ordnung für hauptamtliche Kirchenmusiker (OHaKMus)), dem Kirchenmusiker möge Gelegenheit gegeben werden, sich in regelmäßigen Besprechungen mit dem Pfarrer über die kirchenmusikalische Gestaltung in der Gemeinde einig zu werden. Ich bin überzeugt, daß das Grundprinzip, sich unter Mitarbeitern zu besprechen, christlich ist. Auf jeden Fall eines der guten Kommunikation. Somit finde ich es sprechend, daß die evangelische Kirche einer kirchenmusiker ordnung westf. bedarf, die dieses gesetzlich rahmt. Es ist ebenfalls nicht in Geschäftsordnungen geregelt, daß ein Geschäftsführer sich mit seinen Mitarbeitern bespricht, um zu zeigen, daß er sie ernstnimmt und vertraut. Aber dies könnte ein evangelischer Pfarrer nicht ohne kirchenmusiker ordnung westf.? Ich glaube, er könnte. Aber ein solches Gesetz redet von Mißtrauen: erhebt zur Vorschrift, was ohnehin Grundeinstellung eines Kirchenmitarbeiters wäre. Vieles könnte noch in diesem Sinne gesagt werden, aber noch dies: Meinem – ganz persönlichen, christlichen – Verständnis entspricht, daß jeder Mitarbeiter Raum und Ausstattung für seine Aufgaben bekommt. Eine Sache, die nicht in der kirchenmusiker ordnung westf. stehen müßte. Doch auch hier: § 3 Absatz 1 der oben genannten Anlage macht es zum Inhalt der kirchenmusiker ordnung westf., daß die Gemeinde mir, dem Musiker, räumlich und technisch Gelegenheit zum Arbeiten gibt. Ohne Gesetz tun es andere Kirchen. Einfach nur dem gesunden und christlichen Menschenverstand folgend.

Kirchenmusiker – Was ist ein Kirchenmusiker

Kirchenmusiker nennt sich jemand, der in einer Kirche als Ogranist, Chorleiter oder als beides zusammen arbeitet. Eine andere Bezeichnung die gerne für den Kirchenmusiker benutzt wird ist Kantor. Der Beruf des Kirchenmusikers kann ehrenamtlich oder aber auch neben- und hauptberuflich ausgeübt werden. Nun stellt sich vielleicht die Frage, wie wird man Kirchenmusiker? Es ist erforderlich eine Ausbildung zu absolvieren, die sich in 4 Prüfungen gliedert. Die Prüfungen sind die D-Prüfung, die C-Prüfung, die B-Prüfung und die A-Prüfung. Bei der D-Prüfung wird man in der Kirchengemeinde ausgebildet und legt die Prüfung als Hilfskirchenmusiker ab. Bei der C-Prüfung gibt es die Möglichkeit zwei Jahre ein C-Seminar zu besuchen, sowie ein Studium an einer Kirchenmusikschule zu absolvieren, mit dem Ziel des C-Abschlusses für den Nebenberuf, in Bayer besteht die Möglichkeit die Berufsfachschule für Musik zu besuchen. Bei der B-Prüfung muss man 4 Jahre an einer Kirchenmusikschule, Musikhochschule oder Akademie studieren. Zuletzt muss man dann die A-Prüfung ablegen indem man 4-6 Jahre ein A-Studium besucht oder das Zusatzstudium für B-Kirchenmusiker. Bei beiden Studien muss die A-Prüfung für den hauptberuflichen Dienst an Hauptkirchen mit besonderen künstlerischen Schwerpunkten abgelegt werden. Nach der Ausbildung hat ein Kirchenmusiker vielfältige Aufgabengebiete, er kann als Musikpädagoge, leitet Konzerte, musikalische Früherziehung und noch einiges mehr.

Search
Categories
Archives

You are currently browsing the Ulrich Keiffenheim blog archives for November, 2009.

Links: