Ich bin Dirigenten Nak

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Seit langen Jahren bin ich ein dirigenten nak, also ein Dirigent bei der Neuapostolischen Kirche. Nach meinem Musikstudium wollte ich noch nebenbei ehrenamtlich tätig sein. So ergab es sich, dass ich einen Chor der Neuapostolischen Kirche dirigiere, das heißt, eigentlich von der Kirchenleitung als dirigenten nak berufen wurde.
Seit vielen Jahren werde ich nun beauftragt für verschiedene Events der Neuapostolischen Kirche Orchestermusik oder Chormusik mit dem Ensemble auf die Beine zu stellen. Durch größere Auftritte wurde ich als dirigenten nak bekannt und zu vielen Festgottesdiensten und Feierstunden geladen. In diesen Zusammenhang muss jedoch auch erwähnt werden, dass vorher eine Menge Arbeit zu erledigen war. Es mussten Musikprogramme zusammengestellt, Probetermine organisiert, Chöre geladen und Orchester ausgewählt werden.
Für mich ist es immer wichtig, dass als dirigenten nak die Gewichtung der Musik und ihre Wertschätzung für den Gottesdienst an oberster Stelle liegen. Im Laufe der Zeit habe ich mich zum Fachberater für Musik in anderen Bezirken hochgearbeitet. So bin ich zu meinen ersten Dirigentenkursen gekommen und mittlerweile Schulungsdirigent. Im Kern geht es als dirigenten nak immer darum, das das Dirigieren nicht einfach nur dirigieren ist, sondern einer gewissen Entwicklung unterworfen ist und dann, nach dieser Entwicklungsphase immer wieder in die Praxis umgesetzt wird.
Des Weiteren ist es schwierig als dirigenten nak den einmal gewonnen Qualitätsstandard zu halten oder ständig Qualitätssteigerungen zu erwarten. Hier gibt es für mich eine Diskrepanz zwischen dem was ich will und dem was möglich ist. Ich dirigiere ja keinen Elitechor, sondern meist Hobbymusiker. Es ist auch als professioneller dirigenten nak wichtig den Menschen im Auge zu behalten, ihn zu motivieren Kirchenmusik zu machen.

Auflistung von Dirigenten

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Ich dachte schon oft darüber nach, wo ich denn eine Auflistung von Dirigenten finden kann. Es gibt sicher ein paar Bücher, die eine Auflistung von Dirigenten enthalten. Aber der Weg zum Buch-Handel ist weit und ich bin ja ein Einkaufsmuffel. Desswegen dachte ich mir dass ich mich mal im Internet informiere und gab bei einer Suchmachschine Auflistung von Dirigenten ein. Und siehe da, es kam tatsächlich eine Auflistung von Dirigenten, die mich interessiert hatten.
Was mich aber wunderte war, dass in der langen Auflistung von Dirigenten keine Frau zu finden war. Nach etwas längerer Suche fand ich doch noch Simone Young in der Auflistung von Dirigenten. Aber woran liegt es, dass Frauen so selten in diesem Beruf vorkommen? Wollen Sie nicht den Beruf eines Dirigenten ergreifen, oder dürfen sie es nicht? Oder ist es vielleicht sogar so, dass Männer ein besseres Gespür und Gehör für Musik haben? Das was ich dann herausgefunden habe ist ein bisschen seltsam. Die Auflistung von Dirigenten enthält so wenige Frauen, weil das Publikum lieber einen Mann als Dirigent sieht. Wer das Publikum da gefragt hat, oder ob das tatsächlich stimmt weiss ich nicht, aber Karajan oder Furtwängler sind eben Namen, die richtig bekannt sind und wer hat schon was von Marin Alsop, Simone Young, Susanna Mälkki oder Sian Edwards gehört? Nur im Internet fand ich viele Theorien, wesshalb bei einer Auflistung von Dirigenten so wenig Frauen sind. Manche sagen natürlich auch, dass die Männer etwas dagegen haben, aber welcher Mann sieht nicht gerne mal eine Frau? Bei Solistinnen ist es ja auch so, dass sie sich gegen Männer durchsetzen können. Ich werde immer wieder mal eine Auflistung von Dirigenten abrufen und nachsehen, ob sich was getan hat.

Weltberuehmte Dirigenten

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Ich dachte schon öfter darüber nach, welche Leute sind eigentlich auf einer Liste für weltberühmte Dirigenten, die grosse Orchester dirigieren. Denn oft kennt man ja den Chor oder das Orchester, aber nicht den Dirigenten. Zu weltberühmten Dirigenten fiel mir erstmal nur Herbert Karajan ein, aber bei der Menge von Orchestern muss es doch noch mehr geben. Ich hab dann einfach mal im Internet gesucht und kam auf eine Seite mit Hunderten von Namen. Weltberühmte Dirigenten sind scheinbar nur bestimmten Leuten bekannt. Die Fans klassischer Musik kennen sicher mehr als ich. Ich fing an zu lesen und in der Liste, auf der weltberühmte Dirigenten stehen, standen auch deren Geburtsjahre dabei. Manche weltberühmte Dirigenten lebten schon nicht mehr, aber es gab auch welche, die 1970 geboren waren. Das heisst, dass sie eigentlich noch relativ jung waren. Einen habe ich mir dann herausgepickt und ein bisschen über ihn nachgeforscht. Und siehe da, es war sogar eine Frau, die in der Liste für weltberühmte Dirigenten aufgeführt war. Ihr Name ist Karen Kamensek und sie ist 1970 geboren. Studiert hat sie an der Indiana University. In den Jahren von 2000 bis 2002 war sie als Kapellmeisterin an der Wiener Volksoper tätig. In den Jahren 2003 bis 2006 war sie Generalmusikdirektorin am Stadttheater (Das Stadttheater hat übrigens eine schöne Beleuchtung) in Freiburg. Gastdirigate machte sie dann an verschiedensten deutschen Opern. Ich bin also zu dem Schluss gekommen, dass weltberühmte Dirigenten gar nicht weit weg sind und dass es auch Frauen sein können. Weltberühmte Dirigenten sind nicht immer an derselben Oper tätig und sie machen auch mal Gastauftritte oder machen Aufnahmen für eine Cd oder das Fernsehen.

Dirigenten

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Als Musikinteressierter habe ich mich oft schon gefragt, wie berühmte Dirigenten eigentlich zu ihrem Ruhm kommen.
Natürlich kann man sich vorstellen, dass Dirigenten auch viel Geld verdienen können, wenn sie einen bestimmten Grad an Bekanntheit erreicht haben, denke ich. Aber was müssen Dirigenten tun um so weit zu kommen?
Ich denke alle Dirigenten haben damit begonnen, als Kind ein Instrument zu lernen wie ich auch. Aber was hab ich anders gemacht als diese Dirigenten? Ich habe meine Noten gelernt und konnte auf meinem Instrument spielen, so wie die Dirigenten auch. Ab da muss sich dann aber etwas getan haben. Ich denke ohne Musikverein oder ein Orchester kann man kein Dirigent werden. Also sind sicher die meisten Dirigenten schon früh so einem Verein beigetreten. Aber dort fand ich immer nur einen Dirigenten und viele Musiker. Wer sagt einem, du bist jetzt einer von uns Dirigenten. Und was unterscheidet mich als Musiker von einem Dirigenten. Manche sagten mir Dirigenten brauchen das absolute Gehör. Aber haben das wirklich alle Dirigenten? Ich denke oft, es ist doch nicht viel dabei, den Taktstock zu schwingen, wenn ich Dirigenten dabei zusehe. Aber als Musiker weiss ich natürlich auch, dass die meisten Dirigenten einen Förderer hatten. Denn bei Dirigenten ist es noch schwieriger als bei Musikern, eine Anstellung zu finden, ausser man ist richtig gut. Denn ich habe noch in keiner Stellungsanzeige gesehen “Dirigenten gesucht”. Dagegen sucht man immer wieder mal Musiker. Wenn ich als Musiker mich dort bewerbe muss ich vorspielen, aber was müssen Dirigenten tun, um eine Arbeitsstelle zu bekommen?

Wem mißtraut die evangelische Kirche? Sich selbst?

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Alles ist in Paragraphen gefaßt, selbst das, was ich unter Menschlichkeit verstehe. Die evangelische kirchenmusiker ordnung westf. legt kommunikatives Verhalten bei ihren beteiligten Mitarbeitern fest. So beginnt es schon mit §1 der Anlage 3 zu § 4 der kirchenmusiker ordnung westf (genauer: der Ordnung für hauptamtliche Kirchenmusiker (OHaKMus)), dem Kirchenmusiker möge Gelegenheit gegeben werden, sich in regelmäßigen Besprechungen mit dem Pfarrer über die kirchenmusikalische Gestaltung in der Gemeinde einig zu werden. Ich bin überzeugt, daß das Grundprinzip, sich unter Mitarbeitern zu besprechen, christlich ist. Auf jeden Fall eines der guten Kommunikation. Somit finde ich es sprechend, daß die evangelische Kirche einer kirchenmusiker ordnung westf. bedarf, die dieses gesetzlich rahmt. Es ist ebenfalls nicht in Geschäftsordnungen geregelt, daß ein Geschäftsführer sich mit seinen Mitarbeitern bespricht, um zu zeigen, daß er sie ernstnimmt und vertraut. Aber dies könnte ein evangelischer Pfarrer nicht ohne kirchenmusiker ordnung westf.? Ich glaube, er könnte. Aber ein solches Gesetz redet von Mißtrauen: erhebt zur Vorschrift, was ohnehin Grundeinstellung eines Kirchenmitarbeiters wäre. Vieles könnte noch in diesem Sinne gesagt werden, aber noch dies: Meinem – ganz persönlichen, christlichen – Verständnis entspricht, daß jeder Mitarbeiter Raum und Ausstattung für seine Aufgaben bekommt. Eine Sache, die nicht in der kirchenmusiker ordnung westf. stehen müßte. Doch auch hier: § 3 Absatz 1 der oben genannten Anlage macht es zum Inhalt der kirchenmusiker ordnung westf., daß die Gemeinde mir, dem Musiker, räumlich und technisch Gelegenheit zum Arbeiten gibt. Ohne Gesetz tun es andere Kirchen. Einfach nur dem gesunden und christlichen Menschenverstand folgend.